Laborkleidung für Analytik und Probenannahme
Im Labor arbeitet Kleidung härter als in fast jedem anderen Umfeld. Sie wird täglich gewechselt, meist bei 60 oder 95 Grad gewaschen, häufig industriell aufbereitet und soll nach fünfzig Wäschen noch so aussehen, dass man damit vor Kunden und Prüfern stehen kann. Unsere Auswahl an Laborkleidung ist auf genau diese Belastung ausgelegt: Kittel, Kasacks, Hosen, Shirts und Schuhe für Damen und Herren, der überwiegende Teil davon kochfest und für die Industriewäsche freigegeben.
Woraus sich eine Laborausstattung zusammensetzt
Eine vollständige Ausstattung für das Labor besteht aus vier Bausteinen, die Sie getrennt zusammenstellen können. Wer Laborbekleidung für ein ganzes Team beschafft, plant sie am besten von Anfang an als Set, damit Farben und Schnitte zueinander passen.
- Der Laborkittel ist die klassische Schutzschicht über der Alltags- oder Arbeitskleidung. Er soll lang genug sein, um die Beine abzudecken, und sich im Ernstfall schnell öffnen lassen. Unsere Auswahl finden Sie bei den Laborkitteln.
- Der Kasack ersetzt den Kittel dort, wo vollständig im Arbeitsbereich umgekleidet wird, etwa in mikrobiologischen Laboren und in der Probenannahme. Er ist leichter, kühler und lässt sich vollständig aufbereiten. Unsere Auswahl finden Sie bei den Labor-Kasacks.
- Die Laborhose wird zusammen mit Kasack oder Kittel getragen und sollte knöchellang sein, damit kein Hautbereich frei liegt. Passende Modelle finden Sie bei den Labor-Hosen.
- Geschlossene Schuhe sind im Labor keine Stilfrage. Offene Schuhe bieten keinen Schutz gegen herabfallende Gegenstände oder verschüttete Flüssigkeiten. Unsere Laborschuhe sind durchgehend geschlossen.
Waschbeständigkeit: Das wichtigste Kriterium im Labor
Wer Laborkleidung kauft, kauft vor allem Waschzyklen. Ein Kittel, der nach zwanzig Wäschen ausgegraut ist oder sich verzogen hat, ist teurer als ein hochwertigeres Modell, das zweihundert Wäschen übersteht.
Der größte Teil unserer Laborkleidung ist bei 95 Grad kochfest waschbar, ein weiterer großer Teil bei 60 Grad. Beide Temperaturen decken die üblichen Hygieneanforderungen in Laboren ab. Achten Sie beim Vergleich auf zwei Dinge, die oft übersehen werden: Formstabilität nach mehreren Wäschen und Farbechtheit bei Weiß, denn Vergrauen fällt gerade auf hellen Kitteln sofort auf.
Ein technischer Zusammenhang ist dabei wichtig. Elasthan sorgt für Bewegungsfreiheit, verträgt aber keine dauerhafte Kochwäsche, weil es bei wiederholten 95 Grad spröde wird. Modelle mit hohem Stretchanteil sind deshalb häufig für 60 Grad freigegeben, nicht für 95. Wenn in Ihrem Labor bei 95 Grad gewaschen wird, prüfen Sie die Pflegeangabe deshalb vor der Bestellung.
Passform: Ein Schnitt funktioniert nicht für alle
Laborteams sind gemischt, und ein Schnitt passt nicht allen. Unsere Laborkleidung gibt es deshalb in vier Passformen, von schlank geschnitten über die klassische reguläre Form bis zu bewusst weiten Varianten. Dazu kommen eigene Damen- und Herrenschnitte sowie Unisex-Artikel für Teams, die einheitlich ausstatten wollen.
Bei den Größen reicht die Spanne über den gesamten üblichen Konfektionsbereich hinaus, inklusive großer Größen. Die genauen Maße finden Sie in der Größentabelle für Damen, der Größentabelle für Herren und der Größentabelle für Schuhe.
Welche Arbeitskleidung im Labor vorgeschrieben ist
Was im Labor getragen werden muss, ergibt sich nicht aus einer einzigen Vorschrift, sondern aus der Gefährdungsbeurteilung des Betriebs. Den fachlichen Rahmen gibt in Deutschland vor allem die DGUV Information 213-850 zum sicheren Arbeiten in Laboratorien vor, bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen ergänzt durch die TRBA 250.
Als Grundausstattung gelten in aller Regel:
- ein geschlossener, langärmeliger Kittel oder gleichwertige Arbeitskleidung,
- geschlossene Schuhe
- und je nach Tätigkeit Schutzbrille und Handschuhe.
Wichtig für Betriebe: Sobald Kleidung als Schutzkleidung eingestuft wird, muss der Arbeitgeber sie bereitstellen und auch reinigen lassen. Sie darf dann nicht privat zu Hause gewaschen werden, weil dabei Gefahrstoffe oder Keime in den Haushalt getragen werden können. Welche Anforderungen konkret für Ihr Labor gelten, legt Ihre Fachkraft für Arbeitssicherheit fest. Diese Übersicht ersetzt die betriebliche Gefährdungsbeurteilung nicht.
Wo unsere Laborkleidung an ihre Grenzen kommt
Wir halten es für richtig, hier deutlich zu sein. Unsere Laborkleidung ist Berufs- und Hygienekleidung für medizinische, biologische, analytische und pharmazeutische Labore sowie für Probenannahme und Qualitätskontrolle.
Sie ist keine zertifizierte persönliche Schutzausrüstung. Wenn in Ihrem Labor mit offenen Flammen, brennbaren Lösungsmitteln oder explosionsfähigen Atmosphären gearbeitet wird, benötigen Sie flammhemmende Kleidung nach den einschlägigen Normen. Wo elektrostatische Aufladung ein Risiko darstellt, etwa in der Elektronikfertigung oder im Ex-Bereich, brauchen Sie ableitfähige ESD-Kleidung. Beides führen wir in dieser Auswahl nicht. Für diese Einsatzbereiche wenden Sie sich bitte an einen Anbieter für zertifizierte Schutzausrüstung.
Kleidung personalisieren
Viele Labore statten ihr Team einheitlich aus und lassen Namen oder Institutslogo aufbringen. Über unseren Stickservice veredeln wir Kittel, Kasacks und Shirts mit Namens- oder Logostickung. Für größere Mengen finden Sie über die Teamausstattung passende Konditionen und eine persönliche Beratung.






























































































